Unsere Paargeschichte
Warum wir gut nachvollziehen können, wie es Ihnen möglicherweise jetzt gerade in Ihrer Beziehungskrise geht…...
Der Tiefpunkt
Was man in einer massiven Beziehungskrise durchmacht, von welchen Gedanken und Gefühlen man ständig geplagt ist, haben wir am eigenen Leib erfahren.
Im Jahr 2013 ist unsere Ehe nach 13 Jahren, quasi am Höhepunkt, gescheitert. Zwei kleine Schulkinder, ein Haus, jeder in seinem ersehnten Berufsfeld angelangt.
Unsere Ziele, die wir uns einmal gemeinsam gesetzt hatten, waren erreicht, doch unsere Beziehung zerbrochen.
Wir steckten tief im Machtkampf. Unsere Gespräche in jener Zeit waren geprägt von Vorwürfen, Kritik und Misstrauen. Wir fühlten uns beide vom anderen nicht gesehen und nicht verstanden. In jedem von uns herrschte Frustration, innere Einsamkeit und Enttäuschung.
Es folgte die Scheidung. Von da an führten wir zwei getrennte Leben in unterschiedlichen Wohnorten und genau reglementierten Zuständigkeiten bezüglich der Obsorge unserer Kinder.
In Verantwortung für unsere Kinder, die ja nichts für die Beziehungsunfähigkeit ihrer Eltern konnten, versuchten wir, einen zwar distanzierten aber dennoch freundschaftlichen Kontakt zu erhalten, was uns auch immer wieder herausforderte.
Das Wagnis
Auf Grund der klar definierten Zuständigkeiten waren wir erwartungsfreier in unserem Umgang miteinander, was über die Jahre zu einer Entspannung zwischen uns führte.
Das ließ nach fast vier Jahren der Trennung und ein paar „zu realitätsnahen“ externen Beziehungsversuchen später in uns den Entschluss reifen, das grosse Wagnis einzugehen, unserer Beziehung eine zweite Chance zu geben und einen gemeinsamen Neustart zu wagen.
In den typischen Hollywoodfilmen ist das bekanntlich das Ende der Story.
Die Transformation
Doch, wie die meisten von uns ja wissen, fängt es da erst an.
Ein gemeinsamer Alltag hat wieder begonnen und uns war bewusst, dass wir akribisch aufpassen müssen, nicht wieder in unser altes Fahrwasser (= unsere alten Beziehungsmuster) hineinzugeraten.
In Sorge um unsere „neu-alte“ Beziehung meldeten wir uns bei einem IMAGO Beziehungsseminar an.
Dieses Paarseminar veränderte unsere Beziehungssituation von Grund auf.
Wir lernten dabei, hinter die Kulissen unserer Beziehung zu schauen und begriffen, was in unserer Beziehung falsch gelaufen war – und wie unsere Prägung (durch die eigene Biographie) unausweichlich früher oder später zu dieser massiven Krise führen musste.
So wie viele Paarbeziehungen war auch unsere alte Beziehung von einer unbewussten, symbiotischen Erwartungshaltung geprägt.
Dabei geht jeder von sich selbst aus und erwartet, dass die eigene Art zu denken, die Welt zu sehen und zu fühlen beim anderen genauso sein müsste. Diese illusorische Erwartungshaltung führte bei uns über kurz oder lang zu massiven Machtkämpfen in der Beziehung und in der Folge zu Enttäuschung und Frustration.
Durch die Imagomethode lernten wir, dem/der PartnerIn in einer neuen inneren Haltung zu begegnen und sein/ ihr Anderssein anzuerkennen, zu verstehen und wertzuschätzen.
Wir sahen uns mit der grossen Aufgabe konfrontiert, nicht zurück in alte Verhaltensmuster zu fallen sondern eine neue Sprache zu erlernen, eine Kommunikation, die ehrlich, beziehungsvoll und verbindend ist. Ganz nach dem Paarexperten Roland Bösel:
„Wechsle nicht deinen Partner, sondern die Sprache, mit der du mit ihm/ihr sprichst!“
Heuer (2023) ist es das siebte Jahr, dass wir wieder ein Paar sind - mit vielen glücklichen und fordernden Momenten, und manchmal auch wieder verliebt 🥰......
Aber mit der Gewissheit, dass wir durch die IMAGO Methode nach Konflikten (die ja zu jeder gesunden Paarbeziehung gehören), immer wieder zu einer gemeinsamen, tiefen Verbundenheit finden.
Mittlerweile arbeiten wir als Paar- und Beziehungscoaches und helfen anderen Paaren, mehr Verständnis und Lebendigkeit in die eigene Paarbeziehung zu bringen....



Wo Sehnsucht ist,
ist auch ein Weg....
